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Das FORUM FÜR INKLUSIVE STRUKTUREN AN SCHULEN IN DER REGION (FISS)
ist eine bildungsorientierte Initiative, die am Lehrstuhl für Grundschulpädagogik der Universität Augsburg angesiedelt ist. Sie wird von Personen mit unterschiedlichen beruflichen Kontexten getragen in der
Absicht, inklusive Strukturen an Schulen in unserer Region und darüber hinaus anzubahnen und so eine Schulreform in Gang zu bringen.
Inklusion bedeutet für uns, das alle Menschen von Anfang an gleichwertig an den Prozessen und Angeboten unserer Gesellschaft teilnehmen können.
Dabei soll bei den betroffenen Menschen nicht ausschließlich auf die so genannten Defekte geachtet werden, sondern jeder Mensch wird mit seinen
Handicaps bzw. seinen speziellen Begabungen akzeptiert und anerkannt.
Ein Schlagwort gibt unser Anliegen treffend wieder:
Schatzsuche statt Defizitfahndung!
So wird der junge Mensch nicht für die Gesellschaft "zurechtgemacht", sondern die Gesellschaft orientiert sich an den spezielle Bedürfnissen des
behinderten Menschen und versucht, möglichst alle Barrieren zu beseitigen. Inklusion so verstanden ist die Weiterentwicklung der Integration. Diese
hat nämlich eher das Ziel, behinderte Mensch an die Normen der
Gesellschaft anzupassen.
Wir vom FISS sind uns einig, das die Inklusion alle Lebenssituationen eines Menschen mit Behinderung umfassen muss und daher nach der Schule
nicht aufhören darf. Die Gesellschaft muss lernen, die Persönlichkeit eines behinderten Menschen zu achten und seine Besonderheiten nicht als
Grund für eine Selektion anzusehen.
Aus diesem Grund freuen wir uns, dass das Projekt trauminsel47drei in Augsburg ins Leben gerufen wurde. Hier wird die Idee der Inklusion ins
Erwachsenenalter hinübergetragen.
Wir wünschen der trauminsel47drei viel Erfolg!
Petronilla Raila (Mitglied des FISS)
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aktualiesiert
13.06.2010